Illinger Eisenbahngeschichte

Illingen ist erstmals 766 im Urkundenbuch des Klosters Lorsch als Illincheimer marca (Markung des Dorfes Illingen) erwähnt. 

Am sogenannten Illinger Eck gabelten sich vermutlich schon römische Verbindungsstraßen. Illingen gehörte im späten Mittelalter zum Gebiet der Grafen von Calw. Im Jahr 1260 kam es zu zur Grafschaft Vaihingen. Von den Vaihingern kam es zu Württemberg. Ab 1479 gehörte es dem Kloster Maulbronn. Im 16. Jahrhundert erlitt der Ort einige Brände. Erst ab dem 17. Jahrhundert gab es wieder einen Aufschwung, der sich mit der Ansiedlung der Waldenser auch in der steigenden Bevölkerungszahl bemerkbar machte.

 

Ein neuer Aufschwung kam als der Ort 1854 an das Eisenbahnnetz angeschlossen wurde.

 

Eisenbahnkarte  1867

 

Die in den 1980er Jahren von der damaligen Deutschen Bundesbahn neu gebaute Strecke quert zwischen Illingen (Württemberg) und Schützingen im Enzkreis einen Höhenzug des Strombergs zwischen dem Mettertal und den nördlichen Nebentälern der Schmie. Um einen breiten und tiefen Einschnitt zu vermeiden, wird die Strecke auf 1115 m als Tunnel durch den Burgberg geführt.

Am Westportal des Burgbergtunnels wurde oberhalb eine Fläche für Rettungsfahrzeuge angelegt, die einerseits über einen befestigten Zufahrtsweg aus Schützingen und andererseits über einen gut befestigten Waldweg von der Kreisstraße K 4510 zwischen Illingen (Württemberg) und Schützingen erreichbar ist. Das Gleisniveau kann von den Rettern über eine Treppe mit ca. 15 m Höhenunterschied erreicht werden.

Zwischen dem Ostportal des Burgbergtunnels und dem Westportal des Saubuckeltunnels befindet sich ebenfalls eine Fläche für Rettungsfahrzeuge, die über eine befestigte Zufahrtsstraße an die Kreisstraße K 4510 zwischen Illingen (Württemberg) und Schützingen angebunden ist. Hier können die Rettungsfahrzeuge die Gleisanlagen ohne Höhenunterschied erreichen.

 

Geschichte der Eisenbahn in Württemberg 

 

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